Laura, Jakob & Simon Winkler

Das bin ich - Laura Winkler! :-)

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Lauras Tagebuch — 5/2005

>> Jakobs Tagebuch zu diesem Monat <<

Woche 19
2.5. - 8.5.2005

Es ist sehr heiß und das finde ich ganz toll, weil ich jetzt jeden Tag Eis essen kann! Sehr gerne mag ich alle möglichen Sorten von „Magnum“, aber auch Jolly und Twinny habe ich eingekauft. Am Dienstag bin ich wieder mit Margit turnen, bleibe dann aber länger (bis 19.00 Uhr), weil ich ein Muttertagsgeschenk basteln möchte. Donnerstag ist Christi Himmelfahrt, also Feiertag. Wir treffen uns alle am Mittagstisch bei Rosi Oma (auch Margit und Wolfi kommen) und beplaudern alles, was sich so getan hat und diese Woche noch tun wird. Am Samstag steht ja die große kirchliche Trauung von Andrea und Bernhard ins Haus. Am Freitag bleibt Mama bei mir zu Hause und wir erledigen einiges im Haus und Garten. Es hat zu regnen begonnen und es ist auch deutlich kühler, als noch zu Wochenbeginn. Am Samstag bereite ich mich auf den großen Auftritt vor. Mit Papa wasche ich das Auto, mit Mama wähle ich die Garderobe aus. Ich nehme ein weiss-blaues Kleid mit Weste. Mama steckt mir Maiglöckchen ins Haar und auch Anabell wird herausgeputzt. Zu Mittag holen mich Margit und Wolfi ab, Mama bleibt von der Hochzeit zu Hause, um sich auszuruhen. Eine solche Feierlichkeit ist zu anstrengend für sie. Ich bin also speziell betreut und das genieße ich sehr. Die Braut ist sehr schön, dennoch kritisiere ich, dass der Schleier nur hinten und nicht vorne ist (so wie ich das von Mamas Hochzeitsfilm kenne). In der Kirche gefällt es mir, auch bei der Agape bin ich live dabei. Leider stolpere ich über eine Stufe und verletze mich am Knie (was mich noch einige Tage danach sehr beschäftigt). Nach kurzer Unterbrechung tobe ich aber wieder mit allen anderen Kindern herum. Bei der Fahrt zur Tafel nach Hausleiten schalfe ich im Auto ein, so bereite ich mich auf die lange Nacht vor! Gerade rechtzeitig zum Essen werde ich wieder wach, kann mich aber auf die Nahrungsaufnahme nicht so recht konzentrieren, weil da auch schon die Musik beginnt. Ich verbringe den Großteil der Feier auf der Bühne und shake mich weg (sehr zum Staunen aller Hochzeitsgäste!). Um 0.30 Uhr brechen wir zur Heimfahrt auf. Sonntag muss Papa arbeiten, ich kann Mama alles erzählen und einen ruhigen Tag verbringen. Da Muttertag ist, essen wir bei Margit und Wolfi. (köstliche Grillereien). Auch Rosi-Oma ist eingeladen. Mein Geschenk ist eine mit Hand- und Fußabdruck gestaltete Kosmetik-Stoff-Tasche. Papa und ich haben Mama ein Liegetuch für die neue Gartenliege geschenkt. Nachmittag spielen Mama und ich bei Rosi-Omas Kartenpartie mit.
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Woche 20
9.5.-15.5.2005

Das Wetter zeigt sich von seiner kühlen Seite – 20 Grad kühler, als noch vor einer Woche! Das hält mich aber nicht ab, viel mit meinem Roller zu fahren und auch das Fahrrad zu fordern. Am Tennisplatz ist wieder Betriebsamkeit, sehr zu meiner Freude. Ich helfe viel bei der Gartenarbeit, sowohl Mama, als auch Oma muss ich kräftig unterstützen. Beide sind nicht so beweglich, als noch vor einem Jahr, aber bei beiden wird sich der Zustand verbessern, hoffe ich. Jedenfalls hat mir Mama versprochen, dass sie wieder mit mir herumlaufen kann und mich auch tragen wird, wenn der große (er ist wirklich sehr groß) Bauch wieder weg ist. Manches Mal gehe ich mit Mama ins Büro. Dort schreibe ich dann am Computer. Donnerstag ist Mama bei mir zu Hause und wir gehen miteinander zum Kandler einkaufen. Ich verwende dazu meinen Roller und bewältige die Strecke tour – retour damit. Am Abend darf ich bei Rosi-Oma schlafen, weil ich das gerne hab. Jetzt kann jederzeit das Baby kommen, eine ziemlich spannende Zeit. Mama hat nächsten Dienstag wieder Kontrolltermin – ob dieser zustande kommt? Jedenfalls zustande kommt das Pfingstwochenende. Papa arbeitet am Samstag bis Sonntag. Ich genieße die Zeit, in der ich noch Mama für mich alleine habe!   — Seitenanfang

Woche 21
15.05.-22.05.2005

Der Pfingstmontag geht vorüber und am Dienstag muss vormittags Mama wieder nach Tulln zur Untersuchung. Nachmittag helfe ich mit bei der Gartenarbeit. Mama kann sich nicht gut bücken, deshalb kraxelt sie auf allen vieren herum. Ich spiele Pferd reiten, was Mama gar nicht gefällt. Als Papa nach Hause kommt, fährt Mama zur Akupunktur. Am Abend ruht sich Mama dann aus, ich bin mit Papa beim Teich, dann kochen wir wieder meinen heiß geliebten Vanillepudding. Am Abend meint Mama, dass sich „etwas tut“. Um 20.00 Uhr beschließen meine Eltern, dass ich bei Rosi-Oma schlafen soll. Diese erzählt mir dann, dass meine Eltern um 20.45 ins Krankenhaus gefahren sind. Dort um 21.15 Uhr angekommen sind sie dann gleich in den Kreissaal gegangen, weil das Baby schon aus Mama rausschlüpfen wollte. Seinen ersten Schrei hat es um 22.24 Uhr getan. Meine Nacht verläuft ruhig, ich bin dann am Mittwochvormittag total aufgeregt, weil Oma mir erzählt, dass ich einen kleinen Bruder bekommen habe, der Jakob heißt. Ich darf Mama am Nachmittag besuchen und freue mich sehr darauf. Im Krankenhaus (mit Margit und Rosi-Oma) angekommen, stelle ich fest, dass mein Bruder total süß ist und ich darf ihn auch gleich halten! Dann fahren Rosi-Oma und Margit nach Hause und ich darf im Krankenhaus bleiben. Erich ist extra aus Eisenstadt angereist (2 Stunden-Fahrt!), um den neuen Erdenbürger zu sehen. Meine Eltern fragen Erich, ob er Taufpate sein möchte. Erich freut sich und so heißt mein Bruder jetzt Jakob Erich Winkler. Am Abend schaue ich zu, wie Jakob vom Kinderarzt untersucht wird. Er möchte sich nicht in die Ohren schauen lassen, da brüllt er wie am Spieß. Ich verstehe das und bedauere ihn. Die Nacht im Krankenhaus verläuft unruhig, alle vier sind ziemlich aufgeregt. Am nächsten Tag (es ist Donnerstag) darf ich im Kinderzimmer zuschauen, wie Jakob von Schwester Sissy (Pröll) gepflegt wird. Zu Mittag fahre ich dann mit Papa zu Rosi-Oma, dort verbringe ich die Zeit bis Samstag. Da kommen meine Eltern mit Jakob nach Hause. Ich zeige meinem Bruder, wo wir wohnen und schiebe seinen Stubenwagen in das Schlafzimmer. Ich möchte auch im Schlafzimmer nächtigen, von dieser Idee sind meine Eltern nicht zu begeistern. Jakob ist brav, schläft viel und trinkt zwischendurch. Das erste Mittagessen mit allen Familienmitgliedern bei Rosi-Oma nehmen wir am Sonntag ein. Natürlich gibt es köstliche Spargelgerichte.  — Seitenanfang

Woche 22
23.05.-29.05.2005

Montag ist Papa wieder arbeiten und Mama und ich machen die erste Ausfahrt mit Jakob im Kinderwagen und das zum Büro, dann zum Kandler und dann noch weiter zu Rosi-Oma. Und das alles an diesem sehr heißen Tag!. Ziemlich erschöpft nehmen wir unser Mittagessen ein und Nachmittag machen wir alle ein Schlaferl. Am Abend fahren wir mit Jakob zur Kinderärztin, Erstuntersuchung. Ich beobachte alles ganz genau. Dienstag mit Papa 24 Stunden arbeiten, Mama geht am Nachmittag wieder ins Büro, ich gebe acht, dass Rosi-Oma alles richtig macht bei Jakob (der schläft aber eh nur). Mittwoch fahren wir zu Mittag wieder zur Kinderärztin, diesmal aber nur kurz. Am Abend kommen Andrea, Monika, Tante Jetti und Claudia zu Besuch und ich bekomme auch ein Geschenk: Eine schicke, rosa Handtasche. Dann verwickle ich Claudia ins Gespräch und überrede sie, mit mir zu spielen. Ich schlage Puzzle-bauen vor. Donnerstag ist Fronleichnam und somit ein Feiertag. Ich darf mit Margit und Wolfi in den Tiergarten Schönbrunn fahren. Schon am Vormittag bin ich ganz aufgeregt deswegen. Mama packt meinen Rucksack und gleich nach dem Mittagessen geht es los! Von Dani bekommt Jakob ein Geschenk (die erste Jeans) und ich eine Handtasche (mit Minni-Mouse) und eine todschicke Sonnenbrille, die ich gleich in den Tiergarten mitnehme! Die Pinguine schliesse ich sofort in mein Herz. Freitag hat Papa frei und will Vormittag mit Erich im Weingarten arbeiten. Ich bestehe darauf, dass ich mitdarf. So geschieht es dann auch. Samstag Vormittag werde ich von Elisabeth zum spielen in ihren Garten eingeladen. Mama tratscht mit Gitti, ich bestaune die weißen Hasen und unterhalte mich sehr gut. Ich will bald wieder zu den Nachbarn spielen. Nachmittag holt uns Rosi-Oma ab und ich bekomme einen neuen Haarschnitt. Ich spiele auch mit Erich Fussball im Garten. Da muss ich ganz schön schwitzen. Ich kühle mich mit „Gatsch-Sand-Spielen“ ab. Am Sonntag holt mich Rosi-Oma zur Kirche ab. Papa kommt am Vormittag nach Hause und so kann sein Sommerurlaub beginnen. Zu Mittag sind wir bei Margit und Wolfi zum Grillen eingeladen. Es ist ein sehr sehr heißer Tag (30 Grad!!!). Wir marschieren aber trotzdem zu Fuß, das heißt, Mama geht zu Fuss, Papa geht zu Fuss, ich fahre mit meinem Roller und Jakob lässt sich im Kinderwagen kutschieren. Bei Margit sitzen wir im Partyraum und dort ist es wunderbar angenehm. Wolfi grillt und ich esse 4 (!) Henderl-Flügerl mit Hochgenuss. Rosi Oma ist auch da. Wir plaudern viel und treten den Nachhauseweg erst am frühen Abend an. Dann spielen Margit, Wolfi, Papa und Richard Tennis, Mama und ich schauen zu und üben dann auch selbst Tennis spielen in der Wiese.   — Seitenanfang

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