Laura, Jakob & Simon Winkler

Das bin ich - Laura Winkler! :-)

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Lauras Tagebuch — 7/2005

>> Jakobs Tagebuch zu diesem Monat <<

Woche 27
27.06.-03.07.2005

Montag besuche ich – wie tags zuvor mit Larissa vereinbart – meine Cousine bei Jetti-Oma. Auch Manuela spielt dort mit mir. Diese Woche nimmt sich Mama für mich mehr Zeit und fährt mit mir (mit dem Fahrrad) auch zum Spielplatz. Wir haben dort viel Spaß, weil Mama überall mitmacht, auf rutscht, schaukelt und klettert! Schmutzig, verschwitzt aber happy kehren wir kurz im Büro zum Wassertrinken ein.
Hab ich eigentlich schon erzählt, dass Rosi-Oma ein Kinder-Fernseh-Programm hat? Das ist sehr super; weil da gibt es viele viele Kindersendungen, die ich immer wieder sehr gerne und lange anschaue. Ich habe da eine spezielle Art, mich vor dem Fernseher zu positionieren: Ich turne am Ergometer herum. Das ist so ein Hometrainer, zu dem man Ergometer sagen soll (lt. Erich). Es ist eigentlich das Weihnachtsgeschenk an Erich, den jetzt Rosi-Oma im Wohnzimmer platziert hat, weil sie selbst täglich(!) darauf trainiert, damit ihr Knie endlich wieder gut wird.

Freitag kommt Onki Erich von Eisenstadt nach Hause und muss dort nicht wieder hin! Seine schulischen Pflichten im Burgenland sind abgeschlossen, jetzt folgt ein Praxissemester. Das heißt, dass er ab August arbeiten geht! Jetzt im Juli aber hat er Ferien und verbringt viel Zeit davon am Tennisplatz (weil er Tennislehrer ist!).Ich freu mich über die vermehrte Anwesenheit meines Onkels, weil dann auch Dani öfter wieder da ist und mit der spiele ich sehr gerne.
Samstag Nachmittag helfe ich Papa im Weinkeller, die Weinflaschen für Jakobs Taufe abzufüllen. Ich bin emsig, wie ein Bienchen!
Sonntag Vormittag besucht uns Evi und Nachmittag nehme ich am Sportfest teil. Viel zu spät entdecke ich die Hüpfburg für mich. Da muss ich beim Nachhause gehen wieder protestieren (aber nicht weinen, weil ich das Mama versprochen habe!).
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Woche 28
04.-10. 07.2005

Diese Woche startet Mama wieder ihre Tenniskarriere. Das wirkt sich so aus, dass sie am Montag 1 Stunde mit Erich spielt und dann auch noch am Dienstag. Leider spielt die restliche Woche entweder das Wetter nicht mit oder der Zeitplan. Aber immerhin - ein Anfang ist gemacht. Ich bin gerade in irgendeiner Phase. In welcher genau, weiss ich auch nicht, aber jedenfalls schlafe ich schlecht und esse weniger. Das bringt gleich die ganze Familie durcheinander! Am Donnerstag fühle ich mich nicht besonders wohl und "spucke". So sage ich, wenn mir schlecht ist. Als Trostpflaster bekomme ich am Freitag von Margit eine ganz tolle Jausendose für den Kindergarten. Ich probiere sie gleich aus und befülle jedes Fach.
Sonntag ist ein großer Tag: Mamas Geburtstag und Jakobs Taufe
Schon am Morgen beginnen die Feierlichkeiten mit der Überreichung des Geschenkes. Papa und ich habe für Mama einen neuen Fotoapparat ausgesucht. Damit kann sie uns Kinder sogar filmen! Nach dem Frühstück bereiten wir uns auf Jakobs Taufe vor, ziehen schöne Kleider an und fahren zur Kapelle nach Niederfellabrunn. Weil das Wetter nicht besonders schön ist, müssen wir auf Freiluftaktivitäten leider verzichten. Zum Glück regenet es nicht, als wir zur Kapelle kommen. Viele unserer Gäste warten schon. Dann holt uns der Herr Pfarrer bei der Türe ab und wir ziehen miteinander ein. Margits Musikgruppe spielt und wir dürfen uns in die erste Reihe setzen. Die Kapelle ist geputzt und sehr schön geschmückt. Da haben sich Margit und Rosi-Oma darum gekümmert. Ich entdecke meine und Jakobs Taufkerze auf einem Tisch liegen. Die Tauffeier ist wunderschön - ich schau immer genau zu. Jakob schläft die ganze Zeit. Mir gefällt, wie der Pfarrer echtes Wasser über Jakobs Kopf leert.
Nach der Taufe machen wir noch schnell ein Gruppenfoto und schon beginnt es zu tröpfeln. So zischen wir ins Gasthaus (zu Christies). Dort wartet der Apperitiv und die Tische sind sehr schön gedeckt. Ich bin leider ziemlich müde und daher am Nachmittag etwas gereizt. Aber immer wieder spielt wer mit mir und so überbrücke ich den Nachmittag ganz gut. Das Essen (Buffet) schmeckt ausgezeichnet, die Torten (vorallem Mamas Geburtstagstorte) auch superköstlich. Jakob bekommt viele Geschenke, Mama viele Blumen und auch Packerl. Ich glaube, sie genießt die vielen Gratulationen. Alles in allem ist es ein sehr schönes Fest
!
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Woche 29
11.-17. 07.2005

Mama ist jetzt öfter bei uns zu Hause. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum ich "meine Phase" diese Woche beende und wieder verträglicher werde. Ich habe gehört, wie Margit zu Mama gesagt hat, dass ich meine Grenzen suche und diese lautstarken Diskussionen brauche. Mama meint, sie braucht diese nicht. Aber schon am Dienstag bin ich brav wie ein Lämmchen. Da schenkt mir Mama eine Box mit Knetmasse und Ausstechern dazu. Ich bin hin und weg. Sofort probiere ich alle Farben aus. Das macht mir großen Spaß!
Mittwoch darf ich schon am Vormittag zu Margit in den Kindergarten. Ich packe meine neue Jausendose in die Kindergartentasche und auch sonst noch wichtige Sachen und los geht es. Am Weg nehmen wir noch 10 Eier für den Kindergarten mit, weil die wollen Schnitzerl pannieren und haben keine Eier! Als wir ankommen, singt Margit mit den Kindern Lieder und ich darf gleich mitmachen. Ich bekomme von Margit eine Stoff-Geldbörse, die ich selbst bemalen darf!Dann spiele ich mit den Kindern, esse zu Mittag (die Schnitzerl sind gelungen) und dann fahren Margit und ich in den Wildpark. Ich stelle bei jeder Tierart fest, dass da Tierfamilien sind und sehe Vater, Mutter und die jeweiligen Kinder. Nur die Ziegen sind mir nicht geheuer, die springen auf die Tische und erschrecken mich. Dann fahren wir noch ins Blumengeschäft und ich suche für Mama ein Blumenstockerl aus.

Am Freitag ist es wieder sehr heiss. Mama steckt mir die Wasserrutsche an und ich vergnüge mich damit. Hui, die Rutsche ist schnell, wenn Wasser drüberrinnt. Ich sause durch den halben Garten. Mama lacht viel, ich dann auch. Jakob liegt auf der Sonnenliege und bestaunt die Blätter vom Apfelbaum. Samstag ist ein Tennisturnier in Sierndorf. Leider ist Erich krank geworden und so müssen wir uns eine Nummer 1 "kaufen". Doch auch dieser Spieler kann unser Ergebnis nicht beeinflussen, unsere Mannschaft verliert sang und klanglos. Wir feuern Papa im Doppel an, leider ohne großem Erfolg.

Am Sonntag vernüge ich mich im Garten, am späten Nachmittag fahren wir vier zum Heurigen nach Großharras zu Papas Kollegen. Ich erklimme einen Kellerberg und besteige erstmals alleine einen Traktoranhänger. Ausflugmachen gefällt mir sehr gut!
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Woche 30
18.07.-25.07.2005


Heute, 18.07.2005 hat meine Taufpatin und Tante Margit Geburtstag! Mama, Jakob und ich sind zum Fest-Frühstück auf der Terrasse eingeladen. Wir schenken Margit etwas Nützliches und etwas Köstliches: Einen Tischstaubsauger und einen Ausflug zum Heidelbeerpflücken zum Seppelbauer (www.seppelbauer.at) Am Nachmittag kommt Papa nach Hause und weil es sooo ein schöner Sommertag ist, gehen wir dann schwimmen in den Teich, spielen Ball auf der Wiese und spielen Nachlaufen. Dann ernten wir alle Beeren, die wie im Garten haben: Himbeeren, Erdbeeren, Stachelbeeren und Ribisel. Ich nasche von überall ein bisschen.

Dienstag hat Papa Journaldienst , kommt aber Mittwoch wieder nach Hause. Mittwoch hat Margit Namenstag. In unserem Packerl für sie ist ein Buch von Donna Leon drin - eine Urlaubslektüre. Ich bin am Vormittag bei Jetti-Oma, weil auch Larissa da ist. Ich erfahre, dass auch Larissa ein Geschwisterchen bekommt. Ob es auch ein Bruder wird? Am Nachmittag holt mich meine Namenstags-Tante Margit ab und macht mit mir einen Ausflug nach Leitzersdorf. Ich darf ins Lippizaner-Gestüt. Dort treffen wir auch Thomas. Seine Freundin Barbara zeigt uns alle Tiere und auch die vielen Kutschen, den Teich und die Ställe. Ich bin echt beeindruckt. Barbara fragt mich, ob wir auch Tiere haben. Ich antworte ihr: „Ja, Frösche“. Dann verabschieden wir uns von allen und shoppen in Stockerau. Ich suche Mama einen schönen, bunten Ring aus. Dann habe ich Hunger und wir fahren in das Kindergasthaus. Das heißt Mc Donalds. Das kenn ich schon. Ich esse wieder kleine Schnitzerl mit Pommes und Apfelsaft.

Am Samstag ist es dann soweit – Mama, Jakob und ich holen am Vormittag Margit ab und wir fahren zum Seppelbauern! Die Fahrt dauert sehr lange – ich fühle mich dabei nicht besonders wohl. Das macht sich dann beim Aussteigen auch bemerkbar – Mama muss mich umziehen. Aber endlich beim Bauernhof angekommen gefällt bin ich von den vielen Schafen sehr angetan! Auch die süssen Kätzchen und die Gänse-Babies gefallen mir gut. Ich füttere die Schafe, rede mit ihnen und streichle sie. Margit tobt sich gleich im Heidelbeer-Paradies aus. Auch der ORF ist begeistert und dreht mit Hademar Bankhofer einen Sendebeitrag für Willkommen Österreich. Wir kaufen noch ein paar Produkte im Hofladen ein und besorgen auch noch Heidelbeeren für Rosi-Oma. Müde aber glücklich treten wir dann die Heimreise an. Wir kehren noch auf der Autobahnraststätte ein und stärken uns – da darf ein Eis nicht fehlen!

Am Sonntag kommt Papa vom Journaldienst nach Hause und wir beschließen kurzerhand, zu Mittag auf den Michelsberg Ripperlessen zu fahren. So ein Zufall: Auch Margit und Wolfi haben diese Idee und so treffen wir uns unverhofft. Ich bin von den Ripperln begeistert, weil ich ja sooo gerne Knochen abnage
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Campwoche

Woche 31
25.07.-31.07.2005


Diese Woche ist „Campwoche“. Da kommen viele Kinder zu Rosi Omas Tennisplatz. Erich, Dani und Margit betreuen die Kinder, Oma kocht für sie. Und ich bin mittendrunter. Das Wetter hält und zur Wochenmitte wird es noch sehr sehr heiss. Es macht mir großen Spaß, mit so vielen Kindern zu spielen. Rosi-Oma schenkt mir meine ersten UNO-Karten. Sehr gerne spiele ich „Twister“. Ich trinke, wie die anderen jetzt auch Himbeersaft und mache bei den Aktivitäten mit: Ich bemale ein Leiberl, gestalte mein eigenes Trinkglas und einen Bilderrahmen! Auch Peppeln kann ich schon! Für mich ist es eine wunderbare Woche – ich danke allen, dass ich dabeisein durfte!

Freitag Abend sind wir bei Danis Eltern zum Abendessen eingeladen. Da sehen wir auch die Urlaubsfotos von Danis und Erichs ersten Rhodos – Aufenthalt. Ich lerne Danis Papa kennen und Danis Mama hat ein sehr gutes Essen gekocht – die Nutellaschnitte esse ich sofort auf. Am Sonntag krönt mein ersten Kinobesuch die wunderbare Woche. Erich und Dani nehmen sich für mich am Nachmittag Zeit und wir schauen uns im Stockerauer Appollokindo „Madagaskar“ an. Das ist ein Zeichentrickfilm, in dem Tiere aus dem Zoo ausbrechen und in den Urwald zurückkehren. Ich bin wie eine Große – esse Popkorn und bin vom Film begeistert.
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